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Der Artikel „Was war vor dem Urknall?“ auf www.n-tv.de beschäftigt sich mit der Frage des „Davor“. Hier werden einige Theorien vorgestellt, wie man sich erklären könnte, was vor dem Urknall da war. Gab es sozusagen ein negatives Universum, das in sich zusammengefallen ist und sich dann wieder ausgedehnt hat? Oder ist unser Universum nur ein Teil von einem Multiversum? Sozusagen eine Seifenblase von ganz vielen?

In dieser Artikelrezension schauen wir uns einige wenige Passagen im biblischen Licht an. Die Zitate von n-tv sind in blau angegeben. Titel: Was war vor dem Urknall? Zusammenfassung: Die Frage, die lange Zeit nur Philosophen stellen und erörtern durften, beschäftigt inzwischen Physiker auf der ganzen Welt. Und sie finden Antworten – zumindest theoretischer Natur. Ob Paralleluniversum, Multiversum oder Megaversum – eines wird ganz deutlich: Der Mensch ist weniger als eine Ameise.

Schon der Titel dieses Artikels zeigt uns, dass es für uns Menschen wichtig ist zu wissen, wie alles begann.

Was war ganz am Anfang? Der Urknall? Und was war vor dem Urknall? Diese Fragen beschäftigen viele Menschen. Philosophen und Wissenschaftler, aber auch die ganz normalen Durchschnittsmenschen. Der Mensch will auf solche Fragen Antworten haben. Ist es möglich, Antworten zu finden, oder sind es alles Illusionen und unterschiedliche Meinungen? Wir Christen haben es in dieser Hinsicht wirklich gut! Eine der wichtigsten Fragen, die uns Menschen beschäftigt, wird uns direkt im ersten Satz der Bibel beantwortet. Gott weiß, wie wir Menschen ticken. Es ist ja auch kein Wunder: Er hat uns programmiert! Er weiß genau, wie wir funktionieren. Jeder Entwickler einer Software weiß genau, wie das von ihm selbst geschriebene Programm funktioniert.

Und aus diesem Grund beantwortet Gott uns in Seinem Wort die Frage nach dem Anfang! In der Bibel lesen wir im ersten Satz: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.“ (1Mo 1:1) Betrachten wir den Satz mal aus grammatikalischer Sicht: Wir stellen fest, dass der Ausdruck „Im Anfang“ die Erschaffung der Zeit beschreibt, die es vorher noch nicht gab. Anschließend sehen wir „Gott“ als Subjekt, „schuf“ als Prädikat und „den Himmel und die Erde“ als Objekt. Hiermit wird uns klar, dass es tatsächlich einen Anfang des Universums gibt. Und diesen Anfang hat Gott bestimmt. Er ist das Subjekt und somit nicht Teil des Anfangs und ebenso wenig Teil der Schöpfung. Die Schöpfung ist das Objekt.

Ein Entwickler kann unmöglich Teil seiner Software sein. Er steht außerhalb des Programms und beeinflusst es von außen. Genauso ist es bei Gott. Er steht außerhalb der Zeit und der Schöpfung. Er ist ewig und steht über allem. Am Anfang des Artikels in der Zusammenfassung heißt es, dass die Wissenschaftler ebenfalls auf diese Fragen Antworten finden. Im gleichen Satz wird aber sofort mit dem Ausdruck „zumindest“ relativiert und somit zumindest bei mir wieder Unsicherheit gestreut.

Also haben wir jetzt Antworten oder nicht? Vor dem Urknall gab es nichts. Ergibt der Urknall dann einen Sinn? Im Physikunterricht lernt man den ersten Hauptsatz der Thermodynamik kennen. Er sagt aus, dass in einem abgeschlossenen System Energien ineinander umwandelbar sind, aber nicht gebildet, bzw. vernichtet werden können. Für mich heißt es vereinfacht: Aus Nichts entsteht Nichts! Und somit hat die Urknalltheorie laut diesem Naturgesetz direkt bei der ersten Frage versagt. Gott erschafft den Himmel und die Erde aus dem Nichts. Für uns Menschen ist das unmöglich. Das ist auch jenseits der Naturgesetze wie zum Beispiel des ersten Hauptsatzes. Die Schöpfung ist also das erste Wunder der Bibel. …eines wird ganz deutlich: Der Mensch ist weniger als eine Ameise.

Bei dieser Aussage hat der Autor des Artikels im Grunde genommen Recht. In der Bibel stellen die Menschen Ähnliches fest und fragen Gott: „Was ist der Mensch, dass du ihn so hoch hältst und auf ihn achtest?“ (Hi 7:17). Oder: „Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du auf ihn achtest?“ (Ps 8:4 und 144:3)

Betrachten wir den Menschen als Teil des ganzen Universums, dann sehen wir, wie klein und unbedeutend wir eigentlich sind. Umso mehr erstaunt es mich, dass wir eine persönliche Beziehung zu unserem Gott und Schöpfer haben dürfen. Gott möchte mit jedem Menschen eine Beziehung haben (Joh 3:16; Rö 8:17 u.v.m.). Doch nun weiter zu unserem Artikel: Was ist der Mensch, gemessen an solchen Dimensionen? „Wir sind nicht mal Ameisen“, sagt Nicolai, „auch keine Staubkörner. Wir sind noch viel kleiner.“ Dennoch – oder gerade deshalb – ist die menschliche Existenz ein Ehrfurcht gebietendes Wunder.

Die Wissenschaftler geben selber zu, dass die Existenz eines Menschen einem Wunder gleicht. Dennoch fällt es den Menschen schwer, zu akzeptieren, dass wir tatsächlich ein Wunder sind. Es würde bedeuten, dass man die Existenz Gottes als Schöpfer anerkennen müsste. Die logische Konsequenz daraus wäre wiederum, dass man einmal für seine Taten von Gott verantwortlich gemacht werden würde.

Es ist eine erstaunliche Sache, wenn man die Kosmologie anschaut“, so Nicolai, „dass alles so eingerichtet ist, dass unsere Existenz möglich wird. Die Erde gibt es nun seit 4,6 Milliarden Jahren. Sie kreist stabil um die Sonne, und es sind klimatische Bedingungen vorhanden, die menschliches Leben ermöglichen. Das ist kosmisch betrachtet etwas sehr Unwahrscheinliches.

Auch die Tatsache, dass unser ganzes Sonnensystem sehr fein aufeinander abgestimmt ist, gibt den Wissenschaftlern sehr zu denken. Warum ist man dann aber bereit, an so etwas Unwahrscheinliches wie die Evolutionstheorie zu glauben? Diese Frage stelle ich mir wirklich.

Auch bei der Frage des genau abgestimmten Sonnensystems hilft uns die Bibel weiter: „Er spannt den Norden aus über der Leere und hängt die Erde über dem Nichts auf.“ (Hi 26:7) Oder: „Dein ist der Tag, dein auch die Nacht. Den Mond und die Sonne hast du bereitet.“ (Ps 74:16) Gott erklärt uns in Seinem Wort, dass Er die Erde und die Planeten geordnet hat. Wir wissen ja auch aus der Bibel, dass Gott ein Gott der Ordnung ist (1Kor 14:33) .

Denn auch das ist Konsens unter den Wissenschaftlern: Auf die Frage, was vor dem Urknall war (sofern es einen solchen gab), kann bislang niemand eine Antwort geben. Und selbst, wenn das Multiversum nachweislich Realität wäre: Das Rätsel des „Davor“ bliebe ungelöst. Trotz aller Theorien sind sich die Wissenschaftler zumindest in einer Sache einig: Das Rätsel bleibt ungelöst! Also doch keine Antworten… Gut, dass wir uns auf die Bibel stützen können! „Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände.“ (Ps 19:2)

NF

Literaturverzeichnis

  1. https://www.n-tv.de/wissen/Was-war-vor-dem-Urknall-article10724221.html
  2. Es gibt eigentlich kein „vorher“ denn vor der Erschaffung der Welt gab es auch noch keine Zeit; Gott selbst war schon immer ewig, ohne Anfang und Ende, zeitlos.
  3. Die Himmel: Im Hebräischen steht hier der Plural. Leider tragen diesem Umstand nicht alle Übersetzungen Rechnung. Das ist auch insofern wichtig, als dass die Bibel drei Himmel kennt: Den Lufthimmel der Erde, das Universum mit allen Sternen und Galaxien, und die unsichtbare „Dimension“, in der Gott und die Engel sind. Siehe auch 2. Kor 12, 2, wo Paulus davon spricht, dass er in den 3. Himmel, sprich in die „Dimension“ Gottes, entrückt wurde.
  4. Einen sehr informativen Artikel über Feinabstimmung findet sich hier: https://creation.com/the-universe-is-finely-tuned-for-life-german. Dass die Erde 4,6 Mrd. Jahre alt ist, ist auch nur eine Modellvorstellung – es gibt viele Indizien, die für ein deutlich jüngeres Erdalter sprechen, siehe den Artikel https://creation.com/age-of-the-earth und den Videovortrag „Wie alt ist die Welt?“ https://www. dwgload.net/play/7890?a=193&f=a
  5. Wobei Einigkeit (Konsens) noch kein Wahrheitsgarant ist.