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Buchbesprechungen

Geistliche Medizin gegen das Coronavirus

Sola Gratia Medien

Wie gehen Christen mit einer ausbrechenden Seuche um? Wie sind Christen in der Vergangenheit mit schweren Pandemien wie der Pest umgegangen? In dem kleinen Büchlein „Geistliche Medizin gegen das Coronavirus“ betonen die Autoren, dass besonders die Glaubenszufriedenheit in Zeiten von Seuchen von grundlegenden Bedeutung ist. Der Puritaner Jeremiah Burroughs erlebte mehrere Ausbrüche der Pest. Sobald die Pest eine Familie erreichte, wurde mit ziemlicher Sicherheit die ganze Familie dahingerafft. Was meinte er mit Zufriedenheit?

„Christliche Zufriedenheit ist jener süße, innerliche, ruhige, gnadenvolle Gemütszustand, der sich Gottes weiser und väterlicher Fügung in jeder Situation frei unterwirft und sich daran erfreut.“ S. 8

Es geht um ein bewusstes Vertrauen, auf keinen Fall um eine fatalistische Resignation. Im zweiten Teil erhält der Leser einen Einblick in das Leben des Puritaners Thomas Boston und seinen Umgang damit, der sechs seiner Kinder begraben musste und eine Frau hatte, die an einer psychischen Krankheit litt und lange Zeit ihres Lebens ans Bett gefesselt war.

Es ist ein knappes Buch, welches aber nicht beiläufig gelesen werden kann. Für Christen in großer Not kann es tatsächlich zur wahren geistlichen Medizin werden – auch wenn das Coronavirus schon längst vergessen sein wird.

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Geistliche Medizin gegen das Coronavirus

Wenn Tiere reden könnten

ein Buch von Werner Gitt / Karl-Heinz Vanheiden

Manchmal kommt es vor, dass man allgemein bekannte Bücher weniger erwähnt, dabei haben die Bücher von Werner Gitt einen beachtlichen Einfluss auf meine Jugend gehabt. Die positive Schreibweise von Werner Gitt ist einfach ermutigend. Über die Schöpfung zu staunen ist heute eine vergessene Tugend, dabei wissen wir mehr über die Dinge dieser Welt, als alle Generationen zuvor. Bücher wie Wenn Tiere reden könnten sind hier ein guter Anfang. In zehn einfach verständlichen Kapiteln werden unterschiedliche Wunderwerke der Schöpfung vorgestellt! Halt, eigentlich stellen sie sich selbst vor, darunter der so gewöhnliche Sperling, der total ungewöhnliche Wal und das aus allen Rahmen fallende Schnabeltier.

Eine Kostprobe:

Hätten Sie gewusst, dass mein gesamter Schädel leichter ist als meine beiden Augäpfel?! Daraus brauchen Sie jetzt nicht etwa boshafte Schlüsse auf mein Spatzenhirn zu ziehen. Meine Augen sind weitaus besser als die Ihrigen. Wir Vögel haben sieben- bis achtmal mehr Sehzellen pro Flächeneinheit als Sie. Dadurch entsteht in unserem Gehirn ein viel schärferes Bild. Wenn Sie z. B. einen Gegenstand so genau erkennen wollen, wie ihn ein Bussard wahrnimmt, müssten Sie einen Feldstecher (8 x 30) zu Hilfe nehmen. Ich gebe zu, meine Augen sind zwar nicht ganz so scharf, aber den Vergleich mit Ihnen halte ich immer noch aus. Ein Biologe schreibt, dass unser Auge ein Wunderwerk an Bau, Funktion und Leistungsfähigkeit ist. Es gehört zu den vollkommensten optischen Organen in der Wirbeltierwelt. Das muss auch so sein, denn uns darf selbst beim schnellsten Flug keine wichtige Einzelheit entgehen. (S.14)

Das Beobachten der Schöpfung lenkt den Christen zu Dank und Anbetung. Es sollte uns immer dazu führen, ein Loblied zu singen. Ein Lied das heute zu selten gesungen wird. Aufgrund des günstigen Preises von 1,90 EUR eignet sich das Buch sehr gut für den Büchertisch und als evangelistisches Verteilmaterial.

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Ist Gott auch auf dem Mond?

ein Buch von Heinrich Töws / Albert Jonkers

Seit Jahrtausenden fasziniert der Mond die Menschen und zieht sie in ihren Bann. In den letzten Jahrzehnten ist es ruhiger geworden um den einzigen Begleiter der Erde. Im Gegensatz zu heute herrschte auf dem Mond in den Jahren 1969 bis 1972 – für Weltraumverhältnisse – nahezu ein Kommen und Gehen. Bei sechs Mondlandungen betraten 12 US-amerikanische Raumfahrer den Mond und verbrachten bis zu 75 Stunden auf dem lebensfeindlichen Erdtrabanten.

50 Jahre nach der letzten Landung ist nur noch wenigen bekannt, dass mehrere der Astronauten bekennende Christen waren und ihren Glauben, solange es ihnen möglich war, auf den Reisen öffentlich bekannten. Bei manchen Weltraumflügen tauchten schwerwiegende Probleme auf, die beinahe das Leben der Astronauten kosteten.

Beim Flug von Apollo 13 explodierte auf dem Hinweg zum Mond ein Tank mit Sauerstoff. Die Lage war höchstkritisch, der amerikanische Präsident rief einen Tag des Gebets aus. Auf der ganzen Welt beteten Menschen für die drei Astronauten. Heinrich Töws schildert in dem Buch die auftretenden Probleme und wie Gott konkret die Gebete erhört hat. Er erzählt von einigen Astronauten und welche Erfahrungen sie mit Gott gemacht haben. Besonders für technikinteressierte Kinder ist es ein spannendes Buch und gibt jedem Leser die Antwort: Ja, Gott ist auch auf dem Mond.

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Gnade für dich

Ganz frisch auf Deutsch ist ein kurzes evangelistisches Büchlein von John MacArthur aufgelegt worden: Gnade für dich erklärt anhand der Geschichte vom verlorenen Sohn (Lk. 15,11−32) das Evangelium. MacArthur gelingt es in Kürze aufzuzeigen, wie unverschämt Sünde ist, ohne den Kontext des Geschehens und der Situation von Christus zu verlieren:

„Um das Gleichnis jedoch richtig zu verstehen, müssen wir es mit den Augen eines Menschen in der Kultur des Judentums des ersten Jahrhunderts sehen. In einem solchen Umfeld war die Idee, dass Gott reuigen Sündern (einschließlich der schlimmsten von ihnen) uneingeschränkt entgegenkommt und ihnen vergibt, ein schockierendes und revolutionäres Konzept.Kaum einer in dieser Gesellschaft konnte sich Gott als einen solchen vorstellen, der Seine Hand Sündern ausstreckt.“

„Ein solcher Ausfall an Dreistigkeit hätte in jener Kultur zumindest einen kräftigen Schlag über das Gesicht als normale Reaktion des Vaters bedeutet. Das wäre üblicherweise in aller Öffentlichkeit gemacht worden, um den Sohn zu beschämen, der seinem Vater eine solche Verachtung erwiesen hatte. Somit konnte ein Sohn, der sich der Entehrung seines Vaters in diesem Schweregrad schuldig gemacht hatte, gut damit rechnen, von allem was er besaß enteignet zu werden, um dann für immer von der Familie abgewiesen zu werden. Betrachtet als ein Toter. So ernst war diese Verfehlung. Es war zu jener Zeit nicht unüblich, eine effektive Beerdigung für ein Kind abzuhalten, das sein Zuhause und seine Familie auf diese freche Weise verlassen hatte. Noch heute ist es in strengen jüdischen Familien so, dass die Eltern zu einem Sohn oder einer Tochter manchmal »Kaddisch« sagen (das formelle Vortragen eines Beerdigungsgebets), um Ihre Ablehnung für diese Art von Verhalten auszudrücken.“

Kann nach einem solchen Bruch wieder Versöhnung stattfinden? Sie kann, wie Jesus in aller Deutlichkeit beim Erklären seines Gleichnisses unterstreicht. Doch wo bleibt dann die Sühne? Man kann das Gleichnis somit nur als eine Botschaft lesen, die zum Kreuz führt:

„Während es jeder von uns verdient, für seine Sünde zu sterben und die Ewigkeit getrennt von Gott zuzubringen – eine Existenz, die Jesus als unerträglich unglücklich beschrieb. (Matt. 13,41−50; Luk. 16,23−24) –, erduldete der Sohn Gottes unseretwegen die Strafe. Weil Jesus als unser Stellvertreter die Strafe für die Sünde bezahlte, kann uns unser himmlischer Vater völlige Vergebung für die Sünde anbieten, ohne die Gerechtigkeit zurückzustellen oder seine eigene völlig gerechte Natur zu verleugnen.“

Das Buch eignet sich in besonderer Weise für Teenager aus christlichen Häusern, die mit dem Gedanken spielen, den Glauben zu verlassen. Offensichtlich ist MacArthur eine aktualisierte Fassung von „Jesus unser Schicksal“ gelungen, wobei Wilhelm Busch meines Erachtens näher und direkter in die Situation der Menschen gesprochen hat.

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