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von PM

Über zwei ungewöhnliche Männer, die 2018 zu Staub wurden und in die Ewigkeit gegangen sind.

„Denn Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück.“ (1Mo 3:19) Zwei große Berühmtheiten aus zwei scheinbar getrennten Welten – ein Physiker und ein Prediger – sind in diesem Jahr gestorben: Stephen Hawking, bekanntester Physiker unserer Zeit am 14. März 2018 im Alter von 76 Jahren und Billy Graham, der weltbekannte baptistische Evangelist mit 99 Jahren am 21. Februar 2018. Beide haben auf ihre Weise einen großen Einfluss auf die Menschheit ausgeübt und Spuren auf dieser Erde hinterlassen, die über ihren Tod hinausgehen.

Aber was ist mit den Personen Stephen Hawking und Billy Graham jetzt, in diesem Augenblick? Ist alles vorbei? Zerfallen ihre Leichname einfach nur in ihre chemischen Bestandteile, oder ist da noch etwas mehr?

Stephen Hawking selbst sagte dazu: „There is no heaven or afterlife […]; that is a fairy story for people afraid of the dark.“ – „Es gibt keinen Himmel oder ein Leben nach dem Tod. […] Das ist ein Märchen für Leute, die Angst vor der Dunkelheit haben.“

Und Billy Graham selbst sagte dazu, in Anlehnung an sein Vorbild D. L. Moody: „Someday you will read or hear that Billy Graham is dead. Don’t you believe a word of it. I shall be more alive than I am now. I will just have changed my address. I will have gone into the presence of God.“ – „Eines Tages werdet ihr lesen oder hören, dass Billy Graham tot ist. Glaubt kein Wort davon! Ich werde lebendiger sein als jetzt. Ich habe dann nur meine Anschrift geändert. Ich werde in die Gegenwart Gottes gegangen sein.“

Das ist ein gewaltiger Unterschied! Der Physiker argumentiert naturalistisch, mit dem Tod sei das Leben aus. Der Prediger argumentiert auf der Grundlage des Glaubens, mit dem Tod fängt das Leben erst so richtig an. Wer hat Recht? Kann man wissen, was stimmt?

Das ungleiche Schicksal

Steven Hawking wurde 1942 in der Universitätsstadt Oxford (Großbritannien) in eine Akademikerfamilie hinein geboren und wurde noch vor seinem Schulabschluss an der Universität Oxford aufgenommen, sodass er schon im Alter von 20 Jahren einen Bachelor-Abschluss erwarb und nur 4 Jahre später in theoretischer Astronomie und Kosmologie promovierte. Im Alter von 21 Jahren wurde bei ihm Amyotrophe Lateralsklerose, eine das Nervensystem zersetzende unheilbare Krankheit diagnostiziert, mit der Prognose, nur noch zwei Jahre zu leben. Seine wissenschaftliche Arbeit in theoretischer Physik konnte er dennoch erfolgreich fortsetzen, war aber bald an den Rollstuhl gefesselt und später auch durch eine Notoperation auf einen Sprachcomputer angewiesen. Niemand hätte ihm eine Lebenszeit von 76 Jahren zugetraut, die er auch zur Veröffentlichung zahlreicher populär-wissenschaftlicher Literatur (z. B. sein Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“, was auch als das ungelesenste Buch der Literaturgeschichte bezeichnet wurde ) nutzte. Darin widmete er sich fundamentalen Fragen der theoretischen Physik wie der Entstehung des Universums, wobei seine Bücher auch in den Bereich der Philosophie und des Glaubens reichten und dabei den Gott der Bibel ausschlossen.

Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande.“
Daniel 12:2

 

Billy Graham ist auf einem Bauernhof in Charlotte, North Carolina (USA) bei einer frommen Familie in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Im Alter von 16 Jahren bekehrte er sich bei einer Evangelisation des Baptistenpredigers Mordecai Ham. Er studierte an diversen Hochschulen Theologie, heiratete mit 25 Jahren seine Frau Ruth, mit der er 5 Kinder hatte und über 60 Jahre lang eine vorbildliche Ehe ohne jegliche Skandale führte. Eine unvergleichliche Serie von Großevangelisationen begann in den späten 1940er Jahren, mit dem 1949 von ursprünglich drei auf acht Wochen ausgedehnten „Kreuzzug“ in einem Zirkuszelt in Los Angeles. Die Veranstaltung im New Yorker Madison Square Garden 1957 war legendär: die längste aller Abend-für-Abend Evangelisationen dauerte insgesamt 16 (!) Wochen. Er bereiste alle Kontinente, seine größte Versammlung zählte 1,1 Millionen Zuhörer im Jahre 1973 auf einem Flugfeld in Seoul, Südkorea. Am Ende soll er zu 210 Millionen Menschen in 85 Ländern gepredigt haben. Unzählige haben sich „für Jesus entschieden“ durch seinen unermüdlichen Dienst. Auch Billy Graham schrieb zahlreiche Bücher, die jedoch Jesus Christus zum Inhalt hatten. Er traf viele Machthaber, war der persönliche Berater aller 12 US-Präsidenten von Truman bis Obama. Er trat häufig in Talkshows auf, und alle wussten, er würde geschickt und auf sympathische Weise auf Jesus Christus zu sprechen kommen, dass man ein Sünder sei und Jesus Christus als Retter annehmen müsse.

Das gleiche Schicksal?

Ja und nein! Ja: Beide sind gestorben, beide zerfallen zu Staub. Das Leben auf der Erde ist definitiv vorbei. Am Ende bleiben die gleichen Atome übrig – ein bisschen Sauerstoff (56 %), ein bisschen Kohlenstoff (28 %), ein bisschen Wasserstoff (9 %) und ein paar andere Elemente. „Nach dem Tod ist alles aus!“, wird gesagt. Ist der Tod wirklich der große Gleichmacher, wie er häufig im Volksmund und in der Literatur genannt wird? Ist es so, wie auf einem Bild von Carl Müller-Baumgarten suggeriert wird: „Wer war der Tor? Wer Weiser? Wer Bettler? Oder Kaiser? – Ob arm, ob reich, im Tode gleich.“ ist da zu lesen.

Nein: die Bibel lässt keinen Zweifel daran, dass nach dem Tod nicht alles vorbei ist und alle gleich sind, sondern im Gegenteil! Nach dem Tod kommt der große Unterschied, so groß, dass er größer nicht sein könnte. Der Leib zerfällt zwar auf gleiche Weise, aber der Geist, der die Persönlichkeit des Menschen ausmacht, geht in die Ewigkeit – zum ewigen Leben oder zum ewigen Tod! Die Bibel sagt: „Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande.“ (Dan 12:2; siehe auch Joh 5:29)

Im Tod könnte es ungleicher nicht sein!

„The Bibel says!“ – das war ein typischer Ausdruck von Billy Graham, den er in seinen Predigten oft gebraucht hat. Millionen und vielleicht Milliarden von Menschen haben ihn diesen Satz ausrufen hören. Ein gutaussehender, hochgewachsener Mann, perfekt gekleidet, mit markigem Gesicht und ernster Miene, durchdringenden blauen Augen und sympathischem Lächeln hält die Bibel hoch und ruft „Die Bibel sagt!“ und predigt der Welt das Evangelium.

Ganz im Gegensatz dazu ein jämmerliches Bild von einem Menschen: an den Rollstuhl gefesselt, kaum bewegungsfähig, entstelltes Gesicht, auf einen Sprachcomputer angewiesen. Welch ein Schicksal hatte Stephen Hawking zu tragen, als sein Leib schon zu Lebzeiten förmlich in Totenstarre fiel! Und doch erhob sich sein Geist stolz darüber hinweg. Er verachtete Gott und die Bibel, obwohl Gott ihm eine für die schwere Krankheit unüblich lange Bedenkzeit gewährte. Sein Motto war: „The brain says!“ – Das ist zwar kein wörtliches Zitat von ihm, aber sein Leben spricht diesen Satz. Das Gehirn, der Mensch, seine Leistungsfähigkeit war bei ihm im Zentrum. So schrieb er: „Wenn wir eine Antwort darauf finden [d. h. warum es uns und das Universum gibt], wäre es der ultimative Triumph der menschlichen Vernunft – denn dann würden wir die Gedanken Gottes kennen.“ Und in einem Interview 2010 bekannte er sich eindeutig zum Atheismus: „Gott hat das Universum nicht erschaffen.“ Die Wissenschaft – die menschliche Vernunft – mache Gott überflüssig. Billy Graham sagte im Gegensatz dazu über sein Lebenswerk: „Gott hat die Arbeit getan. Punkt.“

Seine Gesinnungsgenossen gingen noch weiter: Lawrence Krauss behauptete, alle Atome unseres Körpers kämen von anderen Sternen, die explodiert seien.

„Es ist wirklich das Poetischste, was ich über Physik weiß: Ihr seid alle Sternenstaub. Wir wären nicht hier, wenn die Sterne nicht explodiert wären, denn die Elemente – Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Eisen, all die Elemente, die für die Evolution wichtig sind – wurden nicht zu Beginn der Zeit erschaffen. Sie wurden in den nuklearen Öfen der Sterne erschaffen, und der einzige Weg, wie sie in deinen Körper gelangen konnten, ist, dass diese Sterne freundlich genug waren zu explodieren. Also vergiss Jesus. Die Sterne starben, damit du heute hier sein kannst.“
Lawrence Krauss,evolut. theoretischer Physiker

 
Carl Sagan sagte: „Der Kosmos ist in uns. Wir bestehen aus Sternen-Staub [im engl. Original: star-stuff].“

Die Bibel lässt keinen Zweifel daran, dass der Tod der große Unterschiedmacher ist. Die Bibel spricht zwar auch davon, dass wir Menschen Staub sind, aber in einem ganz anderen Sinne: „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde wirst, davon du genommen bist. Denn Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück.“ (1Mo 3:19; Ps 90:3; Ps 103:14; Ps 104:29; Pred 3:20) Damit ist aber nur der Leib des Menschen gemeint. Im Buch Prediger heißt es: „Und gedenke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre herannahen, von denen du sagen wirst ‚Sie gefallen mir nicht‘ […] und der Staub wieder zur Erde zurückkehrt, wie er gewesen ist, und der Geist zurückkehrt zu Gott, der ihn gegeben hat.“ (Pred 12:1.7) Die Bibel sagt, dass der immaterielle Teil des Menschen, sein Geist, seine Persönlichkeit, nach dem Tod weiterlebt. Ganz selbstverständlich wird der Wechsel ins Jenseits von den Schreibern der Bibel und Jesus Christus selbst geschildert. Die Bibel ist nicht materialistisch beschränkt, sondern spricht von der Auferstehung der Toten (1Kor 15 u.v.m.). Jeder Mensch wird wieder auferstehen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zum ewigen Sterben in Schmach und Schande (Dan 12:2).

Ewig leben als Ebenbild Elohims

Jesus Christus, das fleischgewordene Wort Gottes, sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Joh 11:25) Das war kurz vor der Auferweckung des Lazarus aus den Toten. Und er nennt auch schon den Grund: er selbst, als Sohn Gottes und Gott selbst, ist das Leben in Person. Schon Hiob, der wohl erste Autor eines biblischen Buches, hatte eine prophetische Vorschau erhalten: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und zuletzt wird er sich über den Staub erheben.“ (Hi 19:25) Weil Jesus lebt, weil er sich nach seinem stellvertretenden Kreuzestod aus dem Staub erhoben hat und leiblich auferstanden ist, können auch wir leben (1Kor 15:20).

Die Bibel adelt den Menschen. Wir sind nicht Sternen-Staub auf einem Staubkorn am Rande des Universums, sondern Ebenbilder Gottes! „Und Gott (Elohim) sprach: Lasst uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich! Sie sollen herrschen […] Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.“ (1Mo 1:26.28).

Die Frage bleibt: Wollen Sie, lieber Leser, als Sternen-Staub in die Ewigkeit gehen und dort ewig sterben oder als Ebenbild Elohims ewig leben in der Gegenwart Gottes? Der Weg dorthin ist uns beschrieben: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden, du und dein Haus.“ (Apg 16:31)

Jesus lebt, mit ihm auch ich!
Tod, wo sind nun deine Schrecken?
Er, er lebt und wird auch mich
von den Toten auferwecken.
Er verklärt mich in sein Licht;
dies ist meine Zuversicht.
Jesus lebt! Nun ist der Tod
mir der Eingang in das Leben.
Welchen Trost in Todesnot
wird er meiner Seele geben,
wenn sie gläubig zu ihm spricht:
„Herr, Herr, meine Zuversicht!“
Christian Fürchtegott Gellert, 1757

 

Mit fortschreitender Entfremdung vom Christentum geht auch eine veränderte Haltung zum Tod einher, was sich in der Rückbesinnung auf die heidnische Praxis der Feuerbestattung zeigt. Die Bibel gibt keine expliziten Anweisungen für eine Bestattung, zeigt aber implizit, dass Leichname mit Würde und Respekt beigesetzt wurden (Josef, Johannes der Täufer, Jesus…).

Gott sprach zu Adam: „Denn du bist Staub, und zum Staub (nicht: Asche!) wirst du wieder zurückkehren!“ (Gen 3:19) Gott vermag zwar auch Menschen aus der Asche aufzuerwecken, aber eine Sargbestattung bietet die Möglichkeit, geistliche Wahrheiten in einer gefallenen Welt zu veranschaulichen. Paulus führt das Bild von der Saat an und spricht von der „…Auferstehung der Toten: Es wird gesät in Verweslichkeit und auferweckt in Unverweslichkeit“ (1Kor 15:42). Selbst die Art und Weise der Bestattung kann ein Bekenntnis des Glaubens sein.(ER)

von Tas Walker

Kennen Sie den Ausdruck „Dann werden die Steine schreien“?
Können Sie denn verstehen, was sie sagen?
Mal sehen...

Schauen Sie einen Moment lang auf die auf dem Foto gezeigte Sedimentablagerung. Sie ist 1,5 m dick.

Man sieht, dass der untere Teil der Ablagerung, mit D markiert, dunkel, massiv und ohne klare Struktur ist. Der nächste Abschnitt, mit C markiert, hat einige horizontale Schichten, einige sind hell und andere dunkel. Darüber liegt der mit B gekennzeichnete Abschnitt aus meist hellem Sand, der so aussieht, als wären da ein paar Wellen oder Dünen gewesen. Die gesamte Abfolge wird oben durch eine dunkle Schicht mit der Markierung A abgeschlossen.

Geologen interpretieren Umweltgegebenheiten der Vergangenheit aus solchen Gesteinsaufschlüssen. Die Idee dahinter ist, dass das Gestein uns erzählt, was in der Vergangenheit passiert ist. Aber es sind die Menschen, die da reden; die Steine sind still. Das heißt, die Interpretation wird durch den Blickwinkel bestimmt.

Wir wollen versuchen, die gezeigten Sedimentschichten zu interpretieren. Folgendes könnten wir sagen:

„Die Bodensedimente wurden in flachen Watten entlang einer alten Küstenlinie abgelagert. Würmer und andere Organismen, die im Schlamm nach Nahrung suchten, haben das Sediment durcheinandergebracht und ohne klare Struktur zurückgelassen.

Als sich weitere Sedimente in dem Gebiet ansammelten, rückte die Küste weiter ins Meer vor, und die Wattflächen wurden mit Strandsand bedeckt. Die flachen Schichten wurden in der von den Gezeiten betroffenen Zone am Strand abgelagert. Die dunklen und hellen Schichten stellen Zeitabschnitte dar, in denen der Meeresspiegel mal zunahm und mal abnahm: eine Zeit schnell aufeinander folgender kleiner Anstiege und Rückgänge des Meeresspiegels. Mehr Sedimente sammelten sich an und die Küstenlinie rückte weiter seewärts. Schließlich wurde das Gebiet von kleinen Sanddünen auf der Kuppe des Strandes bedeckt. Sanfte Winde trieben den Sand den Strand hinauf. Direkt hinter den Sanddünen, in einer hochgelegenen Seenlandschaft, haben sich Blätter und Zweige der umliegenden Vegetation in einem flachen Sumpfgebiet angesammelt.“

All dies ist deutlich in nachfolgenden Abbildung zu erkennen.

Geologen interpretieren routinemäßig geologische Umweltgegebenheiten der Vergangenheit aus den Gesteinsschichten auf diese Art und Weise. Das gehört zu ihrem Job. Hier ist ein Beispiel dafür, was sie über die sogenannte Karbonzeit sagen, die sie auf vor 300 Millionen Jahren datieren:

„An den Rändern der Meere wurden große Mengen an Detritus [akkumulierte Fragmente] aus erodierenden Gebirgsketten durch Flüsse zu ausgedehnten Deltas und Deltasümpfen hinuntergetragen.“

Wir lesen solche Interpretationen oft in den Medien, in Touristenbroschüren und in Schulbüchern. Die Beschreibungen können anschaulich sein und fast den Eindruck erwecken, dass die Geologen da gewesen sind und sahen, was vor sich ging.

Also, wie bewerten wir nun unsere Interpretation der Sandablagerungen in der ersten Abbildung?

Nicht so gut. Auch wenn die Interpretation plausibel und überzeugend klingt, ist sie falsch.

In diesem Fall wissen wir nämlich, wie die Sedimente in Abbildung 1 abgelagert wurden. Man hat es gesehen. Dieser Sand wurde am 29. August 2005 infolge des Hurrikans Katrina in einem Stadtteil von New Orleans abgelagert.

Der Hurrikan verursachte eine Sturmflut, die den Deich am London Avenue Canal durchbrach, das Gebiet überflutete und Sedimente wie in Abbildung 3 dargestellt ablagerte. Der von uns interpretierte Abschnitt wurde vor dem Haus Nummer 2 fotografiert (auf dem Bild beschriftet), als die Arbeiter die Trümmer wegräumten.

Der Deich brach zwischen 7 und 8 Uhr morgens, und der Wasserstrom war so stark, dass er ein Haus von seinem Fundament hob, es 35 m weit transportierte, wo es an einem Baum zum Stehen kam und auf den Kopf gestellt wurde (rotes Haus). Nach zwei Tagen begannen die Reparaturen am Dammbruch.

Die gesamte 1,5 m starke Sandschicht wurde schnell abgelagert, als Wasser in das Stadtviertel strömte. Anstatt verschiedene Umweltgegebenheiten über lange Zeiträume darzustellen, stellen die Sedimente schnell wechselnde Strömungsverhältnisse dar.

Der untere Teil stellt die ersten Sedimente dar, die von der ersten turbulenten Strömung in das Gebiet getragen wurden. Die darüber liegenden flachen Schichten wurden von einer kontinuierlichen Wasserströmung hoher Geschwindigkeit abgelagert, als der Wasserspiegel im Stadtviertel anstieg. Der nächste Abschnitt mit den Sanddünen wurde abgelagert, als sich das Wasser verlangsamte. Und die organischen Zweige und Blätter blieben am Schluss an der Oberfläche übrig.

Die gesamte Ablagerung geschah zügig während einer Katastrophe: etwa innerhalb eines Tages.

Clare Bond von der University of Glasgow und andere Forscher aus Großbritannien untersuchten Vorurteile bei geologischen Interpretationen. Gespräche mit über 200 professionellen Geowissenschaftlern ergaben, dass die bisherigen Erfahrungen einer Person Einfluss darauf haben, wie sie geologische Befunde interpretiert. Die Industrie muss wissen, welche Risiken sie eingeht, wenn sie wichtige Entscheidungen auf Grundlage der Interpretation geologischer Daten trifft.

Offensichtlich hängt unsere Art, Gesteinsformationen zu interpretieren, davon ab, was unserer Meinung nach in der Vergangenheit passiert ist. Wer mit falschen Vorstellungen über die Vergangenheit beginnt, wird bei der Interpretation der Daten falsch liegen – auch wenn er eine detaillierte, plausible und konsistente Geschichte hat.

Das große Risiko besteht darin, katastrophische Ablagerungen nicht zu erkennen.

Das ist die Situation in der modernen Geologie. Die meisten Geologen haben von vorne herein beschlossen, dass die große Katastrophe von Noahs Sintflut nicht stattgefunden hat. Sie interpretieren das Gestein also im Rahmen stabiler Umweltgegebenheiten über Millionen von Jahren.

Diese Erklärungen sind oft logisch, detailliert und plausibel (obwohl es immer Dinge gibt, die nicht zusammenpassen, die aber im Allgemeinen übersehen werden). Wir wissen jedoch, dass diese Erklärungen aufgrund des Augenzeugenberichts in der Bibel über die globale Sintflut falsch sind. Und wenn wir die Sintflut in Betracht ziehen, stellen wir fest, dass die Befunde damit gut übereinstimmen.

Wir müssen die Art und Weise ändern, wie wir Gestein interpretieren, ausgehend von der wahren Geschichte der Welt, wie sie in der Bibel festgehalten ist. Wir brauchen nicht nur ein besseres geologisches Verständnis, sondern wir sollen vor allem sehen, dass die Bibel zuverlässig ist und wir ihre lebensverändernde Botschaft beachten sollen.

Literaturverzeichnis

  1. Hallam, A., Planet Earth: An Encyclopaedia of Geology, Elsevier International, Oxford, UK, S. 206, 1977.
  2. Nelson, S.A. und Leclair, S.F., Katrina’s unique splay deposits in a New Orleans neighborhood, GSA Today 16(9):4–10, September 2006.
  3. Bond, C.E. et al., Human bias in geological interpretation—how much uncertainty does it introduce? AAPG International Conference and Exhibition, Technical Program, 5.-8. November 2006.
  4. James Hutton (1726-97) war der erste, der behauptete: „Die Vergangenheit unserer Erde muss durch das erklärt werden, was jetzt beobachtet werden kann.“ Das ist die Philosophie des Uniformitarismus, die die Sintflut von Anfang an ausschließt (zitiert in Holmes, A. Principles of Physical Geology., Nelson, London, S. 43, 1965).
  5. Siehe zum Beispiel „Fragen und Antworten zur Geologie“: Geology Questions and Answers, .