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von PM

Warum es wichtig ist, sich intensiv mit dem Thema Schöpfung auseinanderzusetzen und einen klaren biblischen Standpunkt bezüglich der Schöpfung zu vertreten.

Gibt es nicht wichtigere Themen?

Warum Schöpfung? Gibt es nicht wichtigere Themen? Wofür eine Zeitschrift und eine Internetseite zu diesem Thema? Solche Kritik könnte aus zwei Richtungen kommen.

Die eine könnte besagen, dass man doch kein Problem mit Schöpfung habe, dass die Bibel von Deckel zu Deckel wahr sei, demnach auch das biblische Zeugnis über den Beginn des Universums und den Ursprung des Menschen. Daher solle man sich wichtigeren Fragen im Christentum widmen, wie etwa der Heiligung, der Evangelisation und Mission, dem Gemeindebau usw. Die andere kritische Denkperspektive könnte besagen, dass die Wissenschaftler diese Frage doch längst geklärt hätten – Urknall und Evolution seien erwiesene Tatsachen – wir Christen müssten der Realität endlich ins Auge sehen, (Gott hat die Welt zwar erschaffen, aber ob es in 6 Tagen oder durch Urknall und Evolution war, ist zweitrangig) und zu wichtigeren Punkten in der Tagesordnung übergehen, z. B.: Wie sollen wir als Christen in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts leben? Was haben wir den Menschen unserer Zeit noch zu bieten? Was können wir ihnen aus der Bibel eigentlich noch zumuten? Beides geht aber am wirklichen Bedürfnis unserer Zeit vorbei. Weshalb? Weil beide Denkweisen wichtige Aspekte nicht berücksichtigen.

Wer einerseits meint, Schöpfung sei doch sonnenklar und man solle sich wichtigeren Themen widmen, sollte sich fragen: Wer garantiert, dass bei mir selbst und meinen Kindern ein vorbehaltloser Glaube an die biblische Wahrheit fortdauert, wenn ich mich nicht aktiv den Herausforderungen und Angriffen meiner Zeit entgegenstelle? Wir sind ja explizit dazu aufgefordert, unseren Glauben verteidigen zu können (1Petr 3:15). Und gibt es nicht überdies gute biblische Gründe, dem Thema Schöpfung eine gebührende Bedeutung beizumessen?

„Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist…“ 1. Petrus 3:15a

Wer andererseits meint, Schöpfung sei so zu verstehen, wie der aktuelle Konsens unter Wissenschaftlern es vorgibt und man solle sich wichtigeren Themen widmen, sollte sich fragen: Sind Urknall und Evolution wirklich wissenschaftlich erwiesen und in Stein gemeißelte unanfechtbare Wahrheit, wie z. B. die Tatsache, dass die Erde sich um die Sonne dreht? Hat die Wissenschaft den Kampf gegen den Glauben gewonnen? Oder sind Urknall und Evolution vielleicht doch gar nicht „Wissenschaft“, sondern ihrerseits hypothetische Denkmodelle, die im Endeffekt auf unbeweisbaren Annahmen beruhen und letztendlich geglaubt werden müssen?

Dieser Artikel soll zeigen, dass das Schöpfungsdogma eine grundlegende biblische Lehre ist, und Kompromisse zu Lasten des biblischen Schöpfungsberichts oder gar das Fallenlassen der biblischen Schöpfungslehre weitreichende Folgen für den christlichen Glauben haben.

Literaturverzeichnis

  1. Wir sind in den Medien ständig einem Bombardement mit evolutionisti-schen „Fakten“ ausgesetzt. Siehe Rubrik „Medienschau“ und z. B.: sciencemag.org, welt.de focus.de, spiegel.de Weiterhin tauchen insbesondere bei Jugendlichen Fragen zu den bibli-schen Schilderungen auf, die scheinbar logisch nicht erklärbar sind, z. B.: Was ist mit den Millionen von Jahren? Wie passten alle Tiere auf die Arche? Gab es überhaupt genug Wasser für eine globale Flut? Wie gelangt das Licht von Sternen zu uns, die Milliarden von LJ entfernt sind? Wie passen die ägyptischen Chronologien (4000 v.Chr. etc) mit der biblischen Chrono-logie überein (Schöpfung ~4000 v.Chr.; Sintflut ~2400 v.Chr. etc)?
  2. Gemeint ist der säkular-materialistische Konsens. Berücksichtigt man die große Anzahl bibelgläubiger Wissenschaftler, kann von einem Konsens nicht mehr die Rede sein. Darüber hinaus ist ein wissenschaftlicher Kon-sens noch lange keine Garantie für die Wahrheit, wie zahlreiche Beispiele aus der Wissenschaftsgeschichte zeigen.
  3. Siehe die Artikel „Das ist doch keine Wissenschaft!“ und „Die fünf Wunder der Atheisten“