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von IW

50 Jahre ist es jetzt her, dass 600 Millionen Menschen vor ihren Fernsehern saßen und dabei zusahen, wie Neil Armstrong seinen Fuß als erster Mensch auf den Mond setzte.

Zuvor sahen Menschen über Jahrtausende nachts in den Himmel voller Bewunderung für den Himmelskörper, der ihnen jede Nacht kühles Licht spendete, der Orientierung gab und vor allem über Jahrtausende hinweg auf beeindruckende, man könnte sagen majestätische Art und Weise, dem Menschen seine Grenzen aufzeigte: die Erde. Die Grenzen des Menschen waren zu jeder Zeit die Erde selbst. Das Himmelszelt war Gott allein vorbehalten. Wenn auch die Menschen nicht an Gott glaubten, so war der Mond doch stets der Beweis für die Ohnmacht des Menschen. Der Mensch war an seinen Planeten, die Erde, gebunden. Doch was über Jahrtausende als unüberbrückbar galt, war nun am 20. Juli 1969 mit der Landung der Apollo 11 überbrückt. Der Mond, den Gott als Licht für die Nacht in die Himmelsausdehnung setzte (1.Mose 1:15.16), war errungen. Der nächste Schritt beim ewigen Versuch des Menschen, Großes, gar Göttliches zu tun, war geschafft. Es war nicht nur ein Schritt, es war „ein großer Sprung für die Menschheit“ (Neil Armstrong). Da wundert es nicht, dass der Mensch im neugewonnenen Glauben an sich selbst dem Größenwahn verfällt, er könnte in nicht allzu ferner Zukunft weitere Planeten und Sterne, die unendlichen Weiten des Weltraums, erobern. Durch jahrelanges wissenschaftliches Erforschen der Lichter im Himmelszelt, der Planeten und Sterne, ihrer Entfernungen und ihrer Bahnen scheinen sich die Grenzen des Menschen aufzulösen. Unsere Grenzen sollen nun nicht mehr durch den Mond definiert werden. Ganz im Gegenteil, dem Menschen sind keine Grenzen mehr gesetzt. Im Jahr 2005 erklärte NASA-Administrator Michael Griffin, dass die Weltraumkolonialisierung das endgültige Ziel aktueller Weltraumprogramme sei: „… das Ziel ist nicht nur wissenschaftliche Erforschung … es geht ebenso um die Erweiterung menschlicher Lebensräume außerhalb der Erde in unserem Sonnensystem in der Zukunft.“

Zahllose Antworten auf Fragen müssen nun gegeben und genau berechnet werden. Welche Temperaturschwankungen kann menschliches Leben ertragen? Welche und wie viele Nahrungsmittel müssen mitgenommen werden? Welche Gefahren herrschen auf anderen Planeten? Welche Technik, welches Material bringt uns hinaus ins Weltall? Der Lauf der Sterne muss bis ins kleinste Detail erforscht und berechnet werden. Alles läuft auf Hochtouren. Der Mensch rechnet sich schon aus, in welchem Jahr wohl der erste bemannte Flug zum Mars stattfinden soll und wann der Mensch wohl die ersten Kolonien im Weltraum gründen kann, um dort den Fortbestand der Menschheit zu sichern.

Doch einmal mehr, wenn man so will ein letztes Mal, macht der Mensch seine Rechnung ohne Gott. Der Mensch denkt, er könne Sonne, Mond und Sterne berechnen, weil sie über Jahrtausende als feste Konstanten galten und den scheinbar ewigen Gesetzen der Astronomie unterlagen. Doch hat der Mensch nicht bedacht, dass die Gesetze der Astronomie selbst zu jeder Zeit dem Willen ihres Schöpfers unterlagen. Schon einmal hielt Gott selbst den Lauf der Sonne an (Josua 10:13) und lies sie sogar rückwärtsgehen (Jesaja 38:8), weil er es so wollte. Und vor knapp 2800 Jahren kündigte er zum ersten Mal an, dass eine Zeit kommen wird, in der der Schöpfer selbst alle Konstanten des Himmels, mit denen der Mensch rechnet, erneut aufheben wird.

Der Mond, der nachts über Jahrtausende kühles Licht spendete, wird dies nicht mehr tun. Die Sonne, die tagsüber warmes Licht gab, wird ebenfalls ihren Schein verlieren. Und die Sterne, die zu jeder Zeit Orientierung boten, werden aus ihrer Bahn geworfen. Ein erstes Mal kündigt Gott einen Teil dieser Ereignisse durch den Propheten Joel 800 Jahre vor Christus an.

und ich werde Zeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut und Feuer und Rauchsäulen; die Sonne soll verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
Joel 3:3-4

 

Die zwei großen Lichter des Himmels, die stets dem Menschen dienten, verlieren ihre Wirkung. Joel schreibt, dass eine Zeit kommen wird, in der sich die Sonne verfinstern und der Mond blutrot scheinen wird, ehe der große und schreckliche Tag des Herrn kommt. Unmissverständlich muss es sich hier um ein Ereignis handeln, das noch vor der Wiederkunft Jesu stattfinden wird.

Christus greift diese Prophetie in seiner Endzeitrede ebenfalls auf und gibt weitere Einblicke:

Matthäus 24:29-30: „29 Bald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“ (vgl. Markus 13:24-26, Lukas 21:25-27)

Jesus spricht erneut von großen Ereignissen am Himmel und er gibt weitere Einblicke als die, die wir in Joel lesen können. Er spricht nicht nur davon, dass Sonne und Mond ihren Schein verlieren, sondern dass ebenfalls die Sterne vom Himmel fallen.

Als wäre das nicht genug, greift Johannes diese Prophezeiung im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, erneut auf. Es ist das sechste Siegelgericht.

Offenbarung 6:12-17: „12 Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete, und siehe, ein großes Erdbeben entstand, und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der Mond wurde wie Blut; 13 und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Früchte abwirft, wenn er von einem starken Wind geschüttelt wird. 14 Und der Himmel entwich wie eine Buchrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort weggerückt. 15 Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge, 16 und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! 17 Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen?“

Worte, die jeden Menschen, dessen Schuld nicht reingewaschen ist durch das Blut Jesu Christi erschaudern lassen, zumindest ins Grübeln bringen sollten. Wer kann bestehen vor dem Zorn des Lammes? Und wann kommt der große Tag des Zorns?

Fragen, die Christen schon seit 2000 Jahren wachhalten und beschäftigen. Schon Jesu Jünger fragten ihn danach: „Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein?“ (Matthäus 24:3)

Halten wir aber zunächst folgendes fest: die entscheidenden Konstanten im Himmelszelt, die den Menschen glauben machen, er könne sie berechnen, und zwar so exakt, dass er eines Tages die grenzenlosen Weiten des Universums erobern kann, um den Fortbestand der Menschheit zu sichern, sind nicht konstant. Denn Konstanten haben kein Ende. Damit werden alle Berechnungen des Menschen hinfällig. Konstanten in Rechnungen einzubeziehen, die keine Konstanten sind, machen jede Rechnung obsolet. Der Mensch wird nicht den Fortbestand der Menschheit sichern können. Milliarden von Geldern und alle Pläne, die in Weltraumprogramme investiert werden, erlöschen. Weltraumkolonien auf Planeten, die vom Himmel fallen, sind nicht möglich. Selbst Leben auf der Erde ohne das Licht der Sonne und des Mondes sind nicht vorstellbar. Was der Mensch nicht glaubt, ist dennoch wahr: Gott selbst beendet die Konstanten, die er einst selbst eingerichtet hatte.

Ein Riss geht durch die Menschheit. Die einen glauben an den Fortbestand der Menschheit in den Weiten des Universums. Die anderen glauben an das Ende der Konstanten durch Gott selbst. Viele bibelkundige Christen kennen diese Prophezeiungen. Dabei hat vor allem die zeitweise Rotfärbung des Mondes in vergangenen Jahren immer wieder dazu beigetragen, dass Parallelen zwischen obengenannten Ereignissen und den Rotfärbungen des Mondes von heute neue Endzeitprophezeiungen aufwerfen. Dieser sogenannte „Blutmond“ entsteht bei einer totalen Mondfinsternis, wenn der Mond sich vollständig in den Kernschatten der Erde begibt. Das passiert, wenn Mond, Erde und Sonne eine Linie bilden, mit der Erde in der Mitte. Die Erde wirft dabei ihren Schatten auf den kompletten Mond. Nachdem der Mond vollständig in den Erdschatten eingetaucht ist, ist er nicht etwa unsichtbar sondern erscheint orangerot am Nachthimmel. Das liegt daran, dass das Licht der Sonne, die sich vom Mond aus gesehen hinter der Erde befindet, von der Atmosphäre der Erde wie durch eine Linse gebrochen und teilweise auf den Mond umgelenkt wird. Die Rotfärbung der schwach angeleuchteten Mondoberfläche kommt dadurch zustande, dass das Sonnenlicht einen langen Weg durch die Luftschichten der Erdatmosphäre nimmt und durch die Luftmoleküle der Blau-Anteil des Lichts weggestreut wird. Der verbleibende langwelligen Rot-Anteil kommt beim Mond an. Derselbe Effekt ist auch für das Morgen- und Abendrot bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang verantwortlich.

So wacht nun, da ihr nicht wisst, in welcher Stunde euer Herr kommt!
Matthäus 24:42

 

Zuletzt war der Blutmond über Deutschland am 21.01.2019 sichtbar. Um ihn für ein paar Minuten zu sehen, musste man allerdings sehr früh aufstehen. Hatte Gott den Mond rot gefärbt und dazu die entsprechende Sternenkonstellation gebraucht, um sein Kommen anzudeuten? Viel unheimlicher wird es noch, wenn man die Blutmondtriaden der letzten Jahre studiert. Im Internet kursieren unzählige apokalyptische Weltuntergangsszenarien, die durch Hinzukommen von Überschneidungen mit jüdischen Feiertagen, sonderbaren Sternenkonstellationen und zeitnahen Sonnenfinsternissen das Ende andeuten. Die Apokalypse scheint zum Greifen nah. Viele springen auf diesen Zug auf. Vorweg, sie tun dabei etwas absolut Richtiges: sie leben im völligen Bewusstsein der baldigen Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus. Es ist ein eindeutiger Aufruf unseres Herrn: „Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir.“ (Offenbarung 22:12). Welcher gottesfürchtige Christ könnte sich demnach über Jesu Worte erheben und etwas anderes behaupten? Wenn Christus selbst behauptet, dass er bald wiederkommt, dann sollten wir auch in der ständigen baldigen Erwartung unseres Herrn Jesus Christus leben. Nun ist „bald“ aber ein relativer Begriff. Wenn jemand von einem baldigen Ereignis spricht, dann ist es ein Ereignis, das in naher Zukunft liegt. Jesus selbst grenzt diesen Zeitraum allerdings sehr eng ein, um uns noch mehr Orientierung zu bieten und nicht ins Leere hin apokalyptische Weltuntergangsszenarien ausmalen zu lassen, die womöglich doch nicht eintreffen. Schauen wir uns Matthäus 24 an. In Vers 15 spricht Jesus von dem Gräuel der Verwüstung, das an heiliger Stätte stehen wird, von dem auch schon der Prophet Daniel gesprochen hat (vgl. Daniel 9:27; 11:31; 12:11). Unmissverständlich macht Daniel klar, dass das Gräuel der Verwüstung durch den Antichristen in der Mitte der letzten Jahrwoche , also 3,5 Jahre vor Jesu Wiederkehr, aufgestellt wird. Jesus nimmt in seiner Endzeitrede in Matthäus 24 Bezug auf dieses Ereignis und spricht davon, dass nach Aufstellen des Gräuels der Verwüstung eine Drangsal folgen wird, wie von Anfang der Welt bis jetzt keine gewesen ist (Matthäus 24:21ff). Direkt im Anschluss lesen wir dann folgendes: „29 Bald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“

Halten wir also folgendes fest: solange kein Gräuel der Verwüstung zu sehen ist, solange nicht die große Drangsal hinter uns liegt, solange nicht ein großes Erdbeben die Erde erschüttert (Off. 6:12), solange nicht Zeichen an Sonne, Mond und Sterne gleichzeitig zu erkennen sind (und zwar Sterne, die vom Himmel fallen, nicht bloß seltene besondere Sternzeichen), steht der Tag des Herrn nicht unmittelbar vor der Tür.

Ja, all dies muss bald geschehen und wir Christen warten sehnlichst auf das Kommen unseres Herrn Jesus Christus. Auch eine bevorstehende Entrückung der Gemeinde vor der großen Drangsal steht außer Frage. Aber verwechseln wir nicht die rötliche Färbung des heutigen Mondes von Zeit zu Zeit mit den Zeichen der Endzeit, die Christus nennt.

Es scheint, als würden viele den Tag des Herrn herbeireden wollen. Es scheint, als würden viele das Ende der Konstanten, die Gott ins Himmelszelt gesetzt hat, frühzeitig selbst beenden wollen. Doch seien wir vorsichtig, es obliegt unserem Schöpfer allein, diese Konstanten zu beenden. Er benötigt dazu weder unsere Hilfen, dieses Ereignis herbeizureden, denn es wird ein für alle Menschen auf Erden offensichtlich göttliches Ereignis sein (Offenbarung 12:6-17), noch benötigt er dazu unsere wissenschaftlichen Erklärungen. Gott wird diese Konstanten beenden. Dazu benötigt er weder eine besondere Sternenkonstellation, noch einen Atomkrieg, er benötigt keine globale Klimaerwärmung und erst recht nicht unsere Berechnungen. Er selbst beendet diese Konstanten, weil es sein Wille ist und alle Naturgesetze seinem Willen unterliegen!

Seien wir also vorsichtig. Immer wenn wir mit Hilfe von aus dem Zusammenhang gerissenen Versen den Tag des Herrn herbeireden wollen und damit Aufsehen erregen, aber schlussendlich der Tag des Herrn nicht eintrifft, verfallen unsere Prophezeiungen inflationär zu kraftlosem Geplapper. Nichtchristen fühlen sich in ihrem Unglauben bestätigt und Christen entmutigt und verwirrt. Schlussendlich machen wir das Wort Gottes zum Gespött. Machen wir uns also nicht dieser furchtbaren Sünde teilhaftig.

Auf diesem Bild vom Mond sieht man sehr gut die viele Hundert Kilometer langen und mehrere Kilometer breiten Streifen (Strahlensystem), die radial um einen Einschlagskrater (Strahlenkrater) angeordnet sind.

 

Wieviel mehr müssen wir nun, um nicht jedem Wind der Lehre (Eph 4,14) zu verfallen, Gottes Wort und seine Ankündigungen über das Ende der Zeit selbst studieren und sie in den Kontext einordnen können. Ja, Jesus kommt bald wieder. Der schreckliche Tag des Herrn rückt unaufhaltsam mit großen Schritten immer näher und der große Tag des Zorns des Lammes kommt bald. Studieren Sie Gottes Wort zu diesem Thema, achten Sie auf Details und vor allem achten Sie darauf, welche alles entscheidende Frage in den letzten Tagen der Menschheit allein von Bedeutung sein wird: Offenbarung 6:15-17: „15 Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge, 16 und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! 17 Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen?“

Die allerletzte Frage, die der Mensch stellen wird, die selbst Könige stellen werden, wird nicht sein: „Wie treiben wir unsere Weltraumprogramme voran? Wie retten wir den Planeten Erde?“ Alles hinfällige Fragen im Vergleich zu der einen allerletzten, aber entscheidenden Frage, die schlussendlich das ewige Schicksal eines jeden einzelnen Menschen bestimmt: „Wer kann bestehen vor dem Zorn des Lammes?“ Von dem Traum des Menschen, eines Tages auf andere Planeten umzusiedeln, wird nichts mehr übrigbleiben. Stattdessen werden sich die Menschen in den letzten Ecken der Erde verkriechen.

Wenn Sie das nächste Mal in den Nachrichten von einem Blutmond hören, wenn Ihre Nachbarn, Freunde und Kollegen, vielleicht auch Sie selbst, nachts auf die Straße gehen, um ein Foto von diesem Ereignis zu erhaschen, dann erinnern Sie sich daran, dass eines Tages, schon bald, dieses Ereignis erneut eintreffen wird. Dann aber in einem ganz anderen Ausmaß und unter ganz anderen Umständen. Es wird kein nettes Event sein, das Menschen auf die Straße lockt und als Bühne für ein Fotoshooting dient. Gott kündigt Gericht an! Und das im vollen Bewusstsein der ganzen Menschheit!

Und wenn Sie heute Nacht ins Himmelszelt schauen, denken Sie nicht nur darüber nach, wie klein und unbedeutend der Mensch ist. Denken Sie vielmehr darüber nach, wie groß und mächtig der Schöpfer ist! Seit Tausenden von Jahren haben sich Menschen über diesen Schöpfer erhoben. Schlussendlich werden sie sich vor ihm verkriechen (vgl. Off. 6:15.16). Der Schöpfer, der ihnen seit 2000 Jahren Frieden durch seinen Sohn Jesus Christus angeboten hat. Wieviel wichtiger ist es nun, Menschen heute schon eine Antwort auf die alles entscheidende Frage zu geben: Wie kann der Mensch vor dem Zorn des Lammes bestehen? Und keine Antwort auf irgendeine Frage war, ist und wird jemals in ihrer Absolutheit übertrefflicher sein als diese. Jesus Christus sagt in Johannes 5:24: „Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“

Vertrauen Sie nicht auf irgendwelche Weltraumprogramme, nicht auf den Planeten Erde, nicht auf die Könige dieser Welt, sie werden Sie nicht retten können. Vertrauen Sie allein dem Schöpfer des Himmels und der Erde. Wenn es jemals eine Konstante gab, die die Zeit überdauert, auf die zu jeder Zeit Verlass war, dann ist es Gottes ewiges Wort. Er sagt in Lukas 21:33:

„Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“

 

Literaturverzeichnis

  1. (NASA's Griffin: 'Humans Will Colonize the Solar System'. In: Washington Post. 25. September 2005, gesichtet am 16. Januar 2010)
  2. Der Tag des HERRN, speziell der große und schreckliche Tag des HERRN, wird von Bibelauslegern als der kommende Gerichtstag identifiziert, der mit der Wiederkunft Jesu Christi in Macht und Herrlichkeit das Ende der Zeiten einläutet.
  3. Siehe auch „Die Luft brennt: Morgen- und Abendrot“, schöpfung.info #3 6/18, S. 16.
  4. Im Buch des Propheten Daniel, Kapitel 9 ist von Wochen die Rede, die markante Ereignisse in der Heilsgeschichte einteilen und als Wochen von jeweils sieben Jahren aufgefasst werden. Siehe auch https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=1838.