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von MC

„Das Wunder von Lengede“ – „Das Wunder von San José“ – „Das Wunder von Thailand“

Drei verschiedene Zeitpunkte in der Geschichte, drei verschiedene Kontinente und verschiedenste menschliche Schicksale. Doch eine Gemeinsamkeit: Gefangen in der Tiefe, ohne Aussicht auf eine eigenmächtige Befreiung.

Am 24. Oktober 1963 ereignete sich in Lengede bei Braunschweig ein Grubenunglück in einem Eisenbergwerk, bei dem sich 129 Bergleute unter Tage befanden. 14 Tage nach dem Unglück und einige Tage nach der bereits angesetzten Trauerfeier konnten die letzten 11 Kumpel in einer aufwendigen Rettungsaktion aus einer Tiefe von 60m lebend geborgen werden. Das Wunder von Lengede wurde laut Presse erst durch einige Zufälle möglich. Einer der Bergleute, Adolf Herbst, gab jedoch folgendes Statement ab: „Gott hat mir ein zweites Leben geschenkt. Für manche mag das kitschig klingen, aber ich bin davon überzeugt, dass es eine Gebetserhörung war.“

dass […] die Tiefe mich nicht verschlingt, noch die Grube sich über mir schließt!
Psalm 69:16

 

In Chile kam es am 5. August 2010 zu dem Grubenunglück von San José, bei dem 33 Bergleute in 700 m Tiefe von der Außenwelt abgeschnitten wurden. Die international viel beachtete Rettungsaktion dauerte 69 Tage und wie durch ein Wunder konnten alle Bergleute lebend geborgen werden. Als die Rettungsbohrungen sie erreichten, hatten sie sieben bis zehn Kilogramm abgenommen und ihre Vorräte bis zur letzten Ration verbraucht. Auch hier kam wie schon zuvor in Lengede eine 2,50 m lange und 38,5 cm breite torpedoförmige Rettungskapsel, die sogenannte Dahlbuschbombe, zum Einsatz. (In Chile in leicht modifizierter Version.) In diesem Gefährt wurden die Bergleute einzeln und auf sich allein gestellt durch die enge Bohrung an die rettende Oberfläche geschleust. Der gerettete Bergmann José Henríquez schreibt in seinem Buch „70 Tage unter der Erde“: „Ich habe nie aufgehört, an ein Wunder Gottes zu glauben. Ich selbst war davon überzeugt, dass Gott alles Notwendige tun würde, um uns aus der Mine zu befreien, selbst wenn es für Menschen unmöglich wäre.“

Erbitte ein Zeichen von dem HERRN, deinem Gott; erbitte es in der Tiefe oder droben in der Höhe!
Jesaja 7:11

 

In diesem Jahr am 23. Juni traf der Betreuer der thailändischen Fußballmannschaft „die Wildschweine“, eine folgenschwere Entscheidung, als er bei aufkommendem Starkregen die elf bis 16-Jährigen Jungen immer tiefer in die Tham-Luang-Höhle im Norden Thailands hineinführte. Der angestiegene Wasserpegel hatte alle Ausgänge der Höhle verschlossen und drängte die Gruppe bis in einen Hohlraum hinein, der 4,7 km vom Eingang entfernt lag. Nach neun Tagen wurden die Jungen entdeckt und nach 17 Tagen wurden schließlich alle durch den Einsatz von Spezialtauchern gerettet. Einige Passagen der Höhle waren komplett überflutet und konnten nur durch längeres Tauchen mit Sauerstoffflasche überwunden werden. Zudem gab es Engstellen, an denen die Taucher die Flaschen vom Rücken abschnallen mussten. Die Jungen wurden während der Rettungsaktion mit Beruhigungsmitteln sediert, damit sie nicht in Panik gerieten, waren ihren Rettern also komplett ausgeliefert. Alle Jungen und ihr Betreuer konnten lebendig geborgen werden. Jedoch musste einer der Retter sein Leben geben, als er auf dem Rückweg aus der Höhle war und ihm der Sauerstoff ausging.

Was war nochmal die Gemeinsamkeit dieser Unglücke?

Gefangen in der Tiefe, ohne Aussicht auf eine eigenmächtige Befreiung. Wäre ihnen nicht von außen geholfen worden, dann wären sie alle umgekommen. Aus eigener Kraft hätte sich niemand aus der Tiefe befreien können. Nur die Helfer von oben bzw. von außen waren in der Lage, diese hoffnungslose Situation zu besiegen.

Welche Gemeinsamkeit haben wir selbst und alle anderen Menschen mit den Verunglückten?

Wir alle sitzen in unserer persönlichen Grube oder Höhle fest, abgeschnitten von Gott und dem ewigen Leben. Schuld daran ist die Sünde, die in die Welt gekommen ist und wie ein unüberwindliches Hindernis unsere Grube verschließt und uns gefangen hält.

sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen
sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört!
Jesaja 59:2

 

Doch die Sünde trennt uns nicht nur von Gott, sondern beraubt uns auch der Freiheit, die wir durch Jesus Christus haben können. Durch einen genialen, aufwändigen und gut ausgearbeiteten Rettungsplan hat Gott selbst für unsere Rettung gesorgt, indem er seinen Sohn zu uns gesandt hat. Er ist der Retter, der von oben gekommen ist, um den Stein von unserer Grube zu nehmen und uns zu retten.

Darin besteht die Liebe — nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat
und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden.
1.Johannes 4:10

 

Wie gehen wir mit dem Rettungsangebot um?

Sind wir bereit, in die enge Rettungskapsel einzusteigen und dem schmalen Weg zur Oberfläche zu folgen? Können wir unserem Retter so vertrauen, wie die Jungen, die betäubt wurden, um die unüberwindbaren Engstellen passieren zu können? Es bedarf nicht viel, nur einer klaren und aufrichtigen Entscheidung, die Hilfe persönlich anzunehmen.




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