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von Don Batten

creation.com

Das ist keine Evolution!

Museen und Biologiekurse an Schulen und Universitäten betonen, die Variation innerhalb einer Art wäre ein „Beweis“ für Evolution. Zum Beispiel behauptet das Natural History Museum in London, dass die Hundezucht Evolution zeige. Angeblich müsse man Hunde nur lange genug züchten und man bekäme etwas, das kein Hund ist – etwas, das grundsätzlich anders ist.

Für den Unkundigen kann das überzeugend klingen – schließlich gibt es viele und unterschiedliche Hunderassen. Allerdings stellen die Befunde aus der Zucht und der Genetik in Wirklichkeit ein großes Problem für die Evolution dar. Trotz vieler Züchtungen und der Entstehung vieler verschiedener Hunderassen, vom Chihuahua bis hin zur Deutschen Dogge, sind Hunde immer noch Hunde. Hunde haben immer nur Hunde hervorgebracht. Rosen haben immer nur Rosen hervorgebracht.

Als Biologe mit einem Doktortitel in Pflanzenphysiologie und über 20 Jahren Forschungserfahrung, einschließlich der Züchtung von Obstbäumen, glaube ich, dass die Genetik den Vertretern der Evolutionstheorie große Probleme bereitet. Warum? Weil es keinen Mechanismus für den Erwerb neuer, komplexerer Eigenschaften in Lebewesen gibt. Es gibt keine Möglichkeit, die erforderliche neue genetische Information zu erzeugen. Die Evolution von Mikroben zum Menschen erfordert einen solchen Mechanismus.

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage unter Studenten vor und nach einem Genetik-Kurs an der Central Michigan University (USA) zeigte, dass die Zahl der Studenten, die an Evolution glauben, von 81 % vor dem Kurs auf 62 % danach zurückging, obwohl der Kurs mit ziemlicher Sicherheit aus einer evolutionären Perspektive heraus unterrichtet wurde. 1[1]

Wäre der Kurs ohne die unvermeidliche evolutionäre Voreingenommenheit unterrichtet worden, wäre die Veränderung der Einstellung gegenüber dem Kreationismus vielleicht noch größer gewesen!

Schweine bringen Schweine hervor!

Wie kann sich ein Basistyp eines Organismus in etwas grundlegend anderes verwandeln?

Ein Schweinezüchter in Großbritannien hörte einem evolutionistischen Wissenschaftler zu, wie er darüber sprach, dass die Zucht von Nutztieren Evolution zeige. Am Ende des Vortrags sagte der Schweinezüchter: „Professor, ich verstehe nicht, wovon Sie reden. Wenn ich Schweine züchte, bekomme ich Schweine – wenn das nicht so wäre, müsste ich mein Geschäft aufgeben!“

Der Evolutionist Dr. Keith Stuart Thompson sagte: „Die Evolution kommt von beiden Seiten in Bedrängnis: von außen durch die sture Beharrlichkeit der Anti-Wissenschaftler und von innen durch die beunruhigende Komplexität der Genetik und der Entwicklungsmechanismen, sowie durch neue Fragen über das zentrale Mysterium: die Artenbildung selbst.“ [2]

Mit anderen Worten: Wie können die unglaublich komplexen biochemischen Systeme in Lebewesen durch irgendeinen vorstellbaren natürlichen Prozess entstehen? Und wie könnten dann zufällige Veränderungen in solch komplexen Systemen diese in etwas Anderes – etwas grundlegend Neues – verwandeln?

Was Thompson im Jahre 1982 äußerte, wurde durch die seitdem durgeführten Studien in der Molekularbiologie noch verstärkt. Jede neue Entdeckung sollte ein weiterer Nagel im Sarg der naturalistischen Ursprungsvorstellung (Evolution) sein. Als Doktorand an der Universität von Sydney saß ich in einem Biochemiekurs, in dem es um die Funktionsweise eines bakteriellen Gens ging, das für den Enzymkomplex kodierte, der den Milchzucker Laktose abbaut.

Die Enzyme werden nur produziert, wenn Laktose vorhanden ist. Ich fand das faszinierend. Das System war so schön designt und fein dafür abgestimmt, was es tat. In einer Diskussionsrunde am Ende des Kurses fragte ein Student den Dozenten, wie ein solches System evolvieren konnte.

Die Antwort? „Das konnte es nicht.“ Solche integrierten und komplexen Systeme können nicht durch zufällige Prozesse (Mutationen etc.) entstehen.

Durchbuchstabiert

Dr. Michael Denton, ein Molekularbiologe, hat das Problem in seinem Buch „ Evolution: A Theory in Crisis“ [3] durchbuchstabiert. Obwohl er kein Christ oder Kreationist ist, erkennt Dr. Denton die Probleme mit der Vorstellung, dass Zufallsprozesse Lebewesen hervorbringen oder neue genetische Informationen erzeugen. Dentons Buch wurde 1985 veröffentlicht, aber es ist in keinem wesentlichen Bereich veraltet. Obwohl es von einem Experten geschrieben wurde, ist das Buch recht gut lesbar.

Es gibt keinen bekannten natürlichen Prozess zur Erzeugung neuer, komplexerer Merkmale. Wenn sich ein Reptil in einen Vogel verwandeln würde, müsste das Reptil neben vielen anderen unwahrscheinlichen Veränderungen die Fähigkeit erwerben, Federn auszubilden. Um ein Reptil dazu zu bringen, Federn auszubilden, sind neue Gene erforderlich, um die für das Federwachstum notwendigen Proteine zu produzieren. Die Chance, dass natürliche Prozesse ein neues Gen schaffen, das für ein Protein kodiert, das sich grundlegend von den bereits vorhandenen unterscheidet, ist gleich Null.

Neue „Spezies“?

Neue „Spezies“ (oder „Arten“, Anm. d. Übers.) können sich bilden und tun es auch, wenn wir damit per Definition etwas meinen, das sich nicht mit anderen Arten der gleichen Gattung fortpflanzen kann. Aber das ist kein Beweis für Evolution. Die neuen Arten haben keine neue genetische Information! Zum Beispiel ist eine „neue Art“ bei Drosophila, der in den Genetik-Labors der Studenten so beliebten Fliege, entstanden. Die neue „Art“ (oder „Spezies“) kann sich nicht mit der Elternart fortpflanzen, sondern ist mit ihrer eigenen Art fruchtbar, und ist daher per Definition eine neue „Art“. Es gibt jedoch keine neue genetische Information, sondern nur die physikalische Neuanordnung der Gene auf einem Chromosom – unter Fachleuten als „Chromosomentranslokation“ bezeichnet.

Für die Evolution „von Bakterien bis zu Bach“ müssen unglaubliche Mengen an neuen Informationen hinzugefügt werden. Typische Bakterien haben etwa 2000 Proteine; ein Mensch hat etwa 100.000. Bei jedem nach oben gerichteten Evolutionsschritt muss neue Information hinzugefügt werden. Woher kommt sie? Nicht von Mutationen – sie zerstören nämlich Information!

Carl Sagan, glühender Evolutionist, gab zu: „...Mutationen treten zufällig auf und sind fast immer schädlich – es ist selten, dass eine Präzisionsmaschine durch eine zufällige Änderung in den Anweisungen zu ihrer Herstellung verbessert wird.“ [4]

... aber keine neuen „Arten“

Es gibt viele Rassen von Tauben, Rindern, Pferden, Hunden usw., aber sie sind alle Tauben, Rinder, Pferde, Hunde usw. Die Rekombination vorhandener Gene kann eine enorme Vielfalt innerhalb einer Art erzeugen, aber die Variation ist durch die vorhandenen Gene begrenzt. Wenn keine Gene für die Ausbildung von Federn vorhanden sind, können Sie Reptilien eine Milliarde Jahre lang züchten und Sie werden nichts mit Federn erhalten! Polyploidie (Vervielfachung der Chromosomenzahl), Chromosomentranslokationen, Rekombination und sogar (möglicherweise) Mutationen können „neue Spezies“ hervorbringen, aber keine neuen Informationen, keine neuen Merkmale, für die es zu Beginn keine Gene gab.

Es ist möglich, durch Mutations-„Züchtung“ neue Sorten mit Eigenschaften zu erzeugen, die aus menschlicher Sicht eine „Verbesserung“ darstellen (z. B. kürzere Weizenpflanzen, andere Proteinqualität, geringerer Gehalt an Toxinen usw.). Wo solche „Verbesserungen“ auf molekularer Basis untersucht worden sind, haben Forscher herausgefunden, dass das „neue“ Merkmal nicht auf das Auftreten eines neuen Proteins zurückzuführen ist, sondern auf die Modifikation eines bestehenden, selbst wenn es ein neues Merkmal zu sein scheint, wie z. B. die Herbizidresistenz (Resistenz gegen Unkrautbekämpfungsmittel, Anm. d. Übers.).

Herbizide wirken oft, indem sie in ein Enzym hineinpassen – ein bisschen wie ein Schlüssel in ein Schloss. Steckt ein falscher Schlüssel im Schloss, wird das Protein oder Enzym daran gehindert, den richtigen Schlüssel zu akzeptieren, also die chemische Verbindung, mit der es normalerweise funktioniert, und so stirbt die Pflanze ab (siehe Diagramm). Herbizidresistenz kann auf eine Mutation im Gen, das für das Enzym kodiert, zurückzuführen sein, so dass ein leicht verändertes Enzym produziert wird, zu dem das Herbizidmolekül nicht mehr passt. Das Enzym kann seine übliche Aufgabe immer noch ausreichend gut erfüllen, so dass die Pflanze überleben kann. Allerdings ist eine solche Mutante in der Regel weniger geeignet, um in der freien Natur, abseits des Herbizids, zu überleben, da das modifizierte Enzym seine normale Aufgabe nicht mehr so effizient erfüllt.

In der ganzen Schöpfungs-/Evolutionsdebatte sollte man bedenken, dass Variation innerhalb einer Art, wie z.B. durch Züchtung oder Anpassung, keine Evolution ist. Alle biologischen/genetischen „Beweise“ für die Evolution sind in Wirklichkeit Variationen innerhalb einer Art, und keinesfalls Evolution. Dazu gehören Birkenspanner, Antibiotikaresistenz von Bakterien, Resistenzen gegen Insektizide, die „Evolution“ von Pferden, Galápagos-Finken, Küstenseeschwalben, usw. Kreationisten erkennen die Rolle der natürlichen Selektion in der heutigen Welt an, wenn es darum geht, die Genfrequenzen innerhalb von Populationen zu verändern, aber das hat nichts mit der Evolution irgendeiner mythischen „einfachen“ Lebensform hin zum Menschen über Milliarden von Jahren zu tun, weil natürliche Selektion keine neuen Informationen erzeugen kann. Ebenso wenig können das Mutationen, Polyploidie usw.

Evolutionisten nennen die natürlichen Variationen in Lebewesen oft „Mikroevolution“. Dies führt zu einer irrigen Annahme: da solche Variationen real sind, denken die Leute, dass Evolution selbst – also vom Molekül zum Menschen – bewiesen sei. Es gibt aber keine logische Verbindung zwischen variierenden Genfrequenzen, wie zum Beispiel in Populationen von Birkenspannern, und dem Ursprung der Gene selbst – obwohl Evolutionisten behaupten, dass ihre Theorie dies erkläre.

Der Evolutionsforscher Dr. George Gabor Miklos brachte es in einem Artikel auf den Punkt: „Wir können weiterhin die natürliche Variation auf allen Ebenen untersuchen ... sowie Hypothesen über Speziationsereignisse bei Bettwanzen, Bären und Brachiopoden aufstellen, bis der Planet in Vergessenheit gerät, aber wir werden trotzdem nur bei Bettwanzen, Brachiopoden und Bären herauskommen. Keiner dieser Körperbaupläne wird sich in Rädertierchen, Rundwürmer oder Rhynchocoele (Schnurwürmer, Anm. d. Übers.) verwandeln.“[5]

Gott schuf alle Arten von Lebewesen mit der genetischen Kapazität für Variation durch die Neuanordnung der genetischen Information, der Gene, durch den Fortpflanzungsprozess. Allerdings ist die Variation im Grunde auf die in den geschaffenen Genen verfügbare Variation beschränkt, mit dem Zusatz einiger zusätzlicher Variationen durch nicht-tödliche Mutationen in den ursprünglichen Genen. Zu den zusätzlichen Variationen beim Menschen, die durch genetische Mutationen verursacht werden, gehören wahrscheinlich so offensichtliche Merkmale wie sommersprossige Haut, blaue Augen, blondes Haar, die Unfähigkeit, die Zunge zu rollen, das Fehlen von Ohrläppchen und Glatzenbildung bei Männern.

Die Lebewesen pflanzen sich nach ihrer Art fort, so wie es die Bibel sagt ( 1. Mose 1:11,12,21,24,25). Das haben sie immer getan und das werden sie immer tun – solange diese Welt existiert.



[1] 1.Hodgson, R.K. und S.-p. C. Hodgson, ‘A survey on university students’ understanding of the place of evolutionary biology in the creation/evolution controversy’, Creation/Evolution 34:29-37, Sommer 1994.

[2] Thompson, K.S., American Scientist, 70 :529, September-Oktober 1982.

[3] Michael Denton, M., Evolution: A Theory in Crisis, Burnett Books, London, 1985.

[4] Sagan, C., The Dragons of Eden, Hodder and Stoughton, London, S. 28, 1977.

[5] Miklos, G.L.G., ‘Emergence of organizational complexities during metazoan evolution: perspectives from molecular biology, palaeontology and neo-Darwinism’, Mem. Assoc. Australas. Palaeontols 15:25, 1993.